UN-Klimakonferenz COP 23: KiK senkt CO2-Emissionen

Diese Woche findet die Internationale Klimakonferenz in Bonn statt. Im Rahmen dieser Konferenz sollen die Details des Pariser Abkommens aus dem Jahr 2015 diskutiert werden.

„Die Pariser Klimaziele werden nur erreicht, wenn alle Beteiligten wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz durchführen“, so Ansgar Lohmann, Bereichsleiter Nachhaltigkeit bei KiK anlässlich der UN-Klimakonferenz. „Wir untersuchen unsere Prozesse und Abläufe kontinuierlich auf Potenziale, Energie einzusparen, da dies einerseits Emissionen, andererseits aber auch Kosten reduziert“, sagt Lohmann.

Aus diesem Grund hat KiK in den letzten Jahren seine Anstrengungen, Energie und natürliche Ressourcen einzusparen, nochmals verstärkt. Das größte Einsparpotenzial liegt in der Beleuchtung der Filialen. Diese kann bis zu 80 Prozent der gesamten Energiekosten einer Filiale ausmachen. Seit 2015 werden alle neu eröffneten und renovierten Filialen, die Zentrale sowie die Logistik mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Dadurch konnte der Stromverbrauch um 14 Prozent im Vergleich zu 2011 gesenkt, dem Beginn der Messungen.

Ganzheitlicher Ansatz des KiK Umweltmanagementsystem

Die Energiesparmaßnahmen sind Teil Umweltmanagementsystems von KiK, das seit 2009 ISO 14001-zertifiziert ist. Es zielt neben Maßnahmen zur CO2-Reduktion auch darauf, Produktverpackungen und Abfallmengen zu reduzieren sowie weniger Papier und Wasser zu verbrauchen. So konnte der Papierverbrauch seit 2009 um zwei Drittel gesenkt werden der Anteil von Recyclingpapier im gleichen Zeitraum auf 100 Prozent erhöht werden.

Umweltschutz in der Lieferkette

Doch nicht nur in den Filialen und am Standort Bönen achtet KiK auf nachhaltiges Wirtschaften. Auch bei den Zulieferern wird die Einhaltung von Umweltstandards stärker kontrolliert. Die ersten Umweltaudits wurden bei Fabriken in Bangladesch durchgeführt. Auch dort wird nach und nach der Fertigungsprozess auf die relevanten ISO-Normen umgestellt. „Wir halten unsere Lieferanten an, auf energiesparende und ressourcenschonende Produktion zu setzen und konkrete Maßnahmen in diesem Bereich umzusetzen. Dafür sind wir Mitglied der Klimaschutzinitiative Carbon Performance Improvement Initiative CPI2, die den Fabrikanten Know-how vermittelt, die Produktionsprozesse ökologischer zu gestalten“, erklärt Lohmann das Engagement des Textilhändler.

Mehr allgemeine Informationen zur UN-Klimakonferenz finden Sie hier.

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