KiK baut umweltfreundliche Transporte in der Türkei aus

Seit einigen Jahren beschäftigen wir uns bei KiK intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und versuchen Wege zu finden, wie wir diese bestmöglich in unser Geschäftsmodell integrieren können. Fokussiert werden nicht nur die Themen auf die KiK großen Einfluss hat, sondern auch Bereiche die für unsere Anspruchsgruppen besonders wichtig sind.

In unserer Nachhaltigkeitsstrategie spielen viele verschiedene Komponenten eine wichtige Rolle, unter anderem auch der Transport der Produkte. KiK setzt deshalb vermehr auf Intermodaltransporte.

Intermodaltransport bedeutet, dass unterschiedliche Transportmittel genutzt werden. Dies kann man am Beispiel der Türkei gut erläutern. Die in der Türkei produzierten Waren werden per LKW zum Hafen nach Istanbul gebracht. Von dort gelangen sie in Containern per Fährschiff über das Mittelmeer in die norditalienische Hafenstadt Triest. In Triest wird die Fracht auf die Bahn verladen und per Zug entweder bis nach Köln oder nach Duisburg gebracht. Nur auf den letzten Kilometer ins KiK-Zentrallager nach Bönen kommt der LKW zum Einsatz. Insgesamt sind die Produkte dann ungefähr 8 Tage unterwegs.

KiK hat letztes Jahr den Anteil der umweltfreundlichen Transporte bei Importen aus der Türkei erhöht. Insgesamt wurden 338 Container intermodal transportiert. Dies entspricht einem Anteil von 51 Prozent der Aufträge aus der Türkei. 2015 waren es noch 260 Container.

Insgesamt konnten also 403 Tonnen CO2 eingespart werden. Ein Schritt der nötig war, um die Umwelt langfristig zu entlasten: „Wenn wir die Pariser Klimaziele erreichen wollen, müssen alle einen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten, also auch die Unternehmen“, so Ansgar Lohmann, Bereichsleiter Nachhaltigkeit bei KiK. „Gerade im Verkehrssektor ist bislang zu wenig passiert. Mit dem Ausbau der Intermodaltransporte leisten wir einen konkreten Beitrag zur Verkehrswende“, sagt Lohmann.

 

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