Drei KiK-Azubis absolvieren Zusatzqualifizierung zum Asienkaufmann

Wussten Sie, dass es in China wichtig ist, wie man eine Visitenkarte überreicht? Drei KiK-Azubis verbrachten dieses Jahr im Rahmen der Zusatzqualifizierung „Asienkaufmann“ 11 Tage in Shanghai und haben somit die Möglichkeit bekommen China aus einer lokalen Perspektive kennenzulernen und gleichzeitig ihre interkulturelle Kompetenz zu verbessern.

Es gab dieses Jahr viele Bewerber für das freiwillige Programm des Hansa Berufskollegs. Freuen durften sich am Ende Mariam Akhvlediani, Melissa Biernath und Lisa Witting, die alle eine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel absolvieren. Ihr Aufenthalt in Shanghai  wurde von KiK finanziert.

Zu der Zusatzqualifikation gehört nicht nur ein Außenhandelskurs, sondern auch ein Sprachkurs, in welchem Chinesisch-Grundkenntnisse vermittelt werden. „Zur Vorbereitung auf den Aufenthalt haben wir in der Schule auch über kulturelle Unterschiede gesprochen. Deshalb wussten wir beispielsweise, dass die Übergabe der Visitenkarte in China eine besondere Rolle spielt. Wird eine Karte mit beiden Händen überreicht, muss sie auch mit beiden Händen entgegengenommen werden, als Zeichen des Respekts“ so Lisa Witting. „Dieses Wissen hat uns dann auch vor Ort geholfen.“

Kulturverständnis als Schlüsselkompetenz für den beruflichen Erfolg

Die Azubis ziehen nach ihrer Rückkehr ein sehr positives Fazit. „Überzeugt hat uns besonders die chinesische Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft“, resümiert Melissa Biernath. „Natürlich braucht man Zeit um sich an die neue Kultur zu gewöhnen, denn es gibt viele Unterschiede im Vergleich zu Deutschland“ fügt Lisa Witting hinzu.

Melissa Biernath, Lisa Witting und Mariam Akhvlediani bei der Übergabe des Zertifikats in Shanghai

Für die elf Tage in Shanghai gab es ein festes Programm – unter anderem besuchten die Azubis einen Lieferanten von KiK und die Außenhandelskammer. Außerdem hatten Sie die Möglichkeit ein Wochenende bei ihren chinesischen Gastschülern zu verbringen, die im Mai bereits eine Woche zu einem Austauschbesuch in Deutschland waren, und die chinesische Kultur somit noch besser kennenzulernen. Melissa Biernath fasst die Erfahrungen folgendermaßen zusammen: „Eine Sprachbarriere war natürlich vorhanden, trotzdem hat die Verständigung super geklappt. Mit Chinesisch, Englisch oder auch einfach mal mit Händen und Füßen“.

Die drei sind sich sicher, dass sie auch beruflich von den Erfahrungen profitieren werden. „China ist einer der größten Auslandsmärkte von KiK und besonders im Einkauf werden wir von unserem neu erworbenen Wissen profitieren“ so Mariam Akhvlediani. „Ich denke, dass Interkulturelle Kompetenz heutzutage eine Schlüsselqualifikation ist, um in einem globalisierten Markt erfolgreich zu wirtschaften“.

Zum Abschluss der Zusatzausbildung steht nun noch eine Chinesisch-Prüfung und die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) im Fach „Außenhandel“ an.

Sie interessieren sich für eine Ausbildung bei KiK? Mehr Informationen gibt es über www.kik.de/karriere.

 

 

 

Beitrag kommentieren

*

Top