Mit KiK ins Ausland

KiK expandiert immer weiter und ist bereits in zehn europäischen Staaten zu finden. Deutschland ist der größte Markt von KiK, doch wie sieht es eigentlich in den Filialen im Ausland aus und wie läuft der Arbeitsalltag dort ab?

Zwei unserer Aus- und Fortzubildenden absolvierten dieses Jahr ein vierwöchiges Praktikum in unseren Expansionsländern und geben uns einen Einblick in den Arbeitsalltag.

Thomas Bochnia, Auszubildender Handelsfachwirt im dritten Lehrjahr besuchte unsere Filialen in Bytom und Breslau in Polen

So stellte Jessica Grdur in Kroatien fest, dass das Team fast nur aus Vollzeitkräften bestand und eine lockere Arbeitsatmosphäre herrschte, die Arbeit aber gewissenhaft erledigt wurde. Einen großen Unterschied zum Vertrieb in Deutschland sah sie in den langen Öffnungszeiten und einer Sieben- Tage- Woche. Jessica Grdur war begeistert von der ansprechenden Präsentation der Ware. Während in Deutschland das Augenmerk auf die Basic-Artikel gelegt wird, liegt der Schwerpunkt in Kroatien bei modischen Artikeln. KiK wird, zum Beispiel mit C&A oder H&M verglichen. „Alle gehen zu KiK. Ich habe Männer in Anzügen gesehen, Familien und auch viele junge Leute“
 
In den Filialen übernahmen unsere Auszubildenden auch  in Vertretung die Tätigkeiten einer Teamleitung und konnten hier Erfahrungen sammeln.
Nach dem Filialeinsatz begleiteten die Auszubildenden für eineinhalb Wochen die BZL auf ihren Touren durch die Filialen.
 
Von diesem Teil des Praktikums berichtet Thomas Bochnia: „Die eineinhalb Wochen mit der Bezirksleitung waren sehr interessant. Wir haben Rundgänge gemacht, die ich meistens führen durfte. Außerdem haben wir auch die Kurzrevisionen in den Filialen erledigt.
Auch eine Inventur haben wir schon hinter uns gebracht, die verlief genau wie bei uns in Deutschland. Ich  durfte sogar bei einem Einstellungsgespräch dabei sein.“

Bei ihren Touren ist den Auszubildenden aufgefallen, dass die Filialen, im Vergleich zum dichten Filialnetz in Deutschland, teilweise weit auseinander liegen und die BZL bis zu 45 Minuten benötigen, um von einer Filiale zur nächsten zu gelangen.

 Jessica Grdur besuchte mit ihrem BZL auch „rote“ Filialen, die trotz des alten Designs umsatzstark waren.
 

Jessica Grdur, Auszubildende Fachwirtin im Vertrieb im dritten Lehrjahr besuchte unsere Filialen rund um Zagreb, Kroatien.

In den letzten Tagen des Praktikums besuchten unsere Auszubildenden noch die jeweilige Landes-Zentrale und lernten dort die Abläufe unter anderem in der Filialbetreuung und der Kassenhotline kennen.

 
Jessica Grdur war erstaunt, wie klein die Zentrale in Kroatien ist: Es ist kein Vergleich zu Deutschland. In Kroatien befindet sich die Zentrale auf einer Etage in einem Bürogebäude.“
 
Die Zulassungsvoraussetzung für dieses Praktikum war, dass die Auszubildenden die Prüfung zum/r Kaufmann/frau im Einzelhandel mit der Note 1 bestehen und zudem Sprachkenntnisse in der jeweiligen Landessprache vorweisen können.
Auch im nächsten Jahr wird es für ausgewählte Auszubildende die Möglichkeit geben, ein Praktikum in unseren Auslandsgesellschaften zu absolvieren.
Top